Author: Herrmann Motorenentwicklung

Im Jahr 2019 gewann Matteo Ferrer mit einem Ex-Jacques Laffite Ligier JS11/15 aus dem Jahr 1979 die Historische Formel 1 und ist damit amtierender Weltmeister. Für die anstehende Saison 2021 soll der Motor des Ligier an das aktuelle Reglement angepasst werden und ab Saisonstart im April 2021 in Monte Carlo an diesen Erfolg anzuknüpfen.


Der Konstruktion des von 1953 bis 1959 angebotenene Sportwagens Aston Martin DB2/4 beruhte auf dem DB2, den er damit ersetzte. Serienmäßig wurden die Motoren ohne Schwingungsdämpfer auf der Kurbelwelle ausgeliefert. Diese Motorengeneration ist für starke Vibrationen im mittleren Drehzahlbereich bekannt. Unsere Aufgabe war die Adaption eines Schwingungsdämpfers an den Motor.


Die Vollrestauration eines Oldtimers bedeutet die komplette Wiederherstellung des Originalzustandes – von der Karosserie über die Innenausstattung und nicht zu vergessen bis hin zu Motor, Getriebe, Fahrwerk, Bremsen und Erneuerung der Elektrik. Der Maserati 3500 GT wurde von 1957 bis 1966 produziert. Mit ihm begann bei Maserati die serienmäßige Herstellung von Straßensportwagen der Oberklasse.


Der Isdera (Ingenieurbüro für Styling, Design und Racing) ist ein von 1984 bis 2001 gebauter Sportwagen. Bei der Entwicklung der Vorgänger wurde bereits auf erprobte Serientechnik von Porsche und Mercedes-Benz zurückgegriffen. Der Isdera Imperator wurde 1983 als Nachfolger der Studie CW 311 von 1978 vorgestellt. Anstelle des im CW 311 verwendeten 6,9-Liter-V8 setzte man im Imperator Motoren der aktuellen Mercedes-Generation ein. Ein 5-Gang-ZF-Getriebe sorgte für die Kraftübertragung.


Die CIH-Motoren – Camshaft in Head, zu deutsch Nockenwelle im Zylinderkopf, entwickelt von General Motors, wurden von 1965 bis 1995 in Opel-Pkws eingesetzt. Dort lösten sie die bis dahin verwendeten OHV-Motoren mit einer seitlichen (untenliegenden) Nockenwelle ab, da diese den Ansprüchen vor allem hinsichtlich Drehzahlvermögen und Laufruhe nicht mehr genügten.


Die Produktion der AC Cobra begann 1962 und war ursprünglich für den Renneinsatz geplant. Berühmt wurde die Cobra durch den texanischen Rennfahrer Carroll Shelby. Shelby setzte in den Wagen einen Ford-Motor ein, weshalb manche auch von einer Ford-Cobra sprechen. Der Motor unseres Kunden kam zur Inbetriebnahme auf den Stationären Prüfstand.


Neben dem Käfer galt auch der T1 von Volkswagen in der Nachkriegszeit als das Symbol des Wirtschaftswunders. Weltweit gibt es eine große Fangemeinde mit liebevoll restaurierten und individualisierten Fahrzeugen. Auch für unseren Kunden ein Herzensprojekt, kam sein Fahrzeug nach eigens durchgeführter Vollrestauration inkl. Motor auf unserem Allrad-Scheitelrollen-Prüfstand an.