Mit großem Respekt und Dankbarkeit durften wir an einem außergewöhnlichen Projekt mitwirken: In Zusammenarbeit mit Herrn Peter Gärtner haben wir bei uns auf einem unserer stationären Motorenprüfstände ein Porsche-917-Motor aufgebaut – ein wahres Meisterwerk der Ingenieurskunst.
Nahezu alle Bauteile dieses legendären Zwölfzylinders wurden von Herrn Gärtner selbst neu konstruiert, gegossen oder aus dem Vollen gefräst. Diese beeindruckende Leistung verdient höchste Anerkennung – insbesondere angesichts der Tatsache, dass Herr Gärtner dieses Projekt mit 83 Jahren realisiert hat.
Im engen Austausch mit ihm wird der Motor exakt nach seinen Vorgaben im gewünschten Last- und Drehzahlbereich betrieben. Um die Betriebssicherheit zu gewährleisten, überwachen wir während der Prüfstandsläufe die Abgas- und Zylinderkopftemperaturen jedes einzelnen Zylinders. So kann der Motor bei kritischen Werten innerhalb von Millisekunden automatisch abgeschaltet werden.
Ein besonderes Augenmerk liegt auf der Kraftstoffeinspritzung: Der 917-Motor nutzt eine mechanische Einspritzpumpe. Mithilfe einer elektronisch angesteuerten Versuchspumpe ermitteln wir den spezifischen Kraftstoffbedarf über den gesamten Last- und Drehzahlbereich hinweg. Aus diesen Daten wird die optimale Nockenkontur berechnet und gefertigt, um später im mechanischen Betrieb ein ideales Luft-Kraftstoff-Verhältnis sicherzustellen.
Dieses Projekt ist ein eindrucksvolles Beispiel für die Verbindung von Ingenieurskunst, Erfahrung und technischer Präzision. Wer mehr über Peter Gärtner oder den Porsche 917 erfahren möchte, findet online zahlreiche spannende Hintergründe zu beiden Themen.
Sie planen ein ähnliches High-End-Projekt oder benötigen individuelle Motorenentwicklung? Kontaktieren Sie uns gerne für eine Beratung!




